Offene Ateliers 2018

Am Sonntag, dem 23. und 30. September 2018 ist das Atelier jeweils von 13 bis 19 Uhr geöffnet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Mario Diaz Suarez

„Wir Argentinier kommen von den Schiffen“, hat er einmal gesagt. „Wir sind immer unterwegs.“

Als Mario Diaz Suarez 1976 gleichsam in Trier andockte, war er schon viele Jahre unterwegs. Das Wissen von der weiten Welt, ihren Häfen und Horizonten, ihrer bunten Farben und ihrer Klangvielfalt hatte der Maler und Grafiker ebenso im Gepäck wie seine selbstvergessene Leidenschaft für die Kunst. Die verließ ihn nie. „Ich werde bis zum letzten Tag malen“.

Impressionen

Arbeitsplatz und Präsentation

Literatur

Wissenswertes zum Nachschlagen

Ein Gespräch mit Mario Diaz Suarez zum 70. Geburtstag

 

An einem kalten, trüben Dezembertag suche ich Mario Diaz Suarez in seinem Atelier in der Engelstraße in Trier auf. Ein Haus voller Farben erwartet mich und bringt Licht in den düsteren Tag. Drei Etagen voller Bilder zeugen von einem unbändigen Schaffensdrang. Seit fast 60 Jahren widmet Mario Diaz Suarez sich der Malerei. In seinem Atelier steht mittig eine Art Küchenblock mit einer verkrusteten Farbpalette. Von hier aus kann er parallel an zwei Leinwänden arbeiten. Während andere sich in seinem Alter längst zur Ruhe gesetzt haben, geht Mario Diaz Suarez täglich in sein Atelier. Schnell wird klar, Malen ist für ihn ein elementares Grundbedürfnis.

Salut, bois couronnés d'un reste de verdure, Feuillages jaunissants sur les gazons épars! Salut derniers beaux jours! Le deuil de la nature convient à la douleur et plait à mes regards. Je suis d'un pas rêveur le sentier solitaire; J'aime à revoir encor, pour la dernière fois, Ce soleil pâtissant dont la faible lumière Perce à peine à mes pieds l’obscurité des bois. L’automne,
Alphonse de Lamartine